06.11.2026
Ja zum neuen Richtplan für Winterthur – Ja zu mehr bezahlbarem Wohnraum
Am Sonntag, 29. November 2026, entscheiden die Stimmberechtigten in der Stadt Winterthur über den gesamtrevidierten Richtplan. Dieser legt verbindlich fest, wie sich die Stadt entwickeln soll und legt einen Fokus auf die Erhaltung und die Erhöhung des Anteils von bezahlbarem Wohnraum. Die Regionalgruppe Winterthur des Mieterinnen- und Mieterverbands Zürich sagt überzeugt Ja zum neuen Richtplan.
Der momentan geltende Winterthurer Richtplan stammt aus dem Jahr 1998. Da sich seither gesetzliche Vorgaben sowie gesellschaftliche Ziele geändert haben, wurde er gesamtrevidiert und vom Parlament am 13. April 2026 beschlossen. Weil gegen diesen Beschluss das Volksreferendum ergriffen wurde, entscheidet am 29. November 2026 nun die Winterthurer Stimmbevölkerung darüber.
Sozialverträgliches Wachstum
Winterthur wird auch in den nächsten Jahren weiterwachsen und es wird zusätzlichen Wohnraum brauchen. Damit die notwendige Verdichtung nicht zu Verdrängung führt, werden im neuen Richtplan explizit die Förderung und der Erhalt von preisgünstigem und gemeinnützigem Wohnungsbau verankert. Weil Winterthur dadurch sozialverträglich wachsen kann, empfiehlt der Vorstand der Regionalgruppe Winterthur des Mieterinnen- und Mieterverbands Zürich ein Ja an der Urne.
Verbindliche Vorgabe
Mit dem kommunalen Richtplan legt die Stadt Winterthur fest, wie sie sich in den nächsten 15 bis 20 Jahren räumlich entwickeln soll. Für die Behörden und die Verwaltung sind die Vorgaben des Richtplans verbindlich - und bei einem Ja am 29. November 2026 sind das somit auch der Erhalt und die Förderung von preisgünstigem und gemeinnützigem Wohnraum.